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OGS Bernberg

 

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Öffnungszeiten

 

7:15 - 7:45 Uhr

10:30 - 16:00 Uhr 

                     Lesekonzept

            Lesekonzept als Teil des Schulprogramms

 

 Entwicklungsziel :

-      Aufbau einer Lese- und Schreibkultur an unserer Schule

-      Erstellen eines Arbeitsplanes :

-      Lesekonzept, Fördermaßnahmen, Bewertungskriterien,Festlegen von Fortbildungsmaßnahmen, Evaluation

 

Punkt 1  Aufbau einer Lese- und Schreibkultur an unserer 

              Schule

 

             Erstellung eines Lesekonzeptes

 

  1. Bestandsaufnahme

-      Klasse / Unterricht

-      Schulleben

-      Methodenlernen

 

         Was tun wir schon?

         Was ist für uns besonders wichtig?

         Welche Absprachen gibt es bereits?

         Alle vorhandenen Aktivitäten der Klasse /Schule sammeln  

         und dokumentieren!

 

  1. Theoretischer Teil

-      Warum heute noch lesen? (Fernsehen, PC, Internet)

-      Was tun nach Pisa und Iglu?

-      Begriffe klären : Lesesozialisation, Lesekompetenz, Lesestrategien, Leseförderung, Grundüberlegungen der neuen Lehrpläne, Bildungsstandards

 

  1. Gemeinsames Leitziel formulieren

-      wir wollen eine Lese- und Schreibkultur aufbauen, indem wir

-      Kindern gute Gründe für das Lesen und Schreiben geben

-      Vorlesen und freie Lesezeiten zum festen Bestandteil des Unterrichts machen

-      Materialien ,Zeiten und Orte als Anregungen zum Lesen und Schreiben nutzen,

-      Vielfältige Gelegenheiten schaffen, über Lesen und Gelesenes, Schreiben und Geschriebenes zu sprechen

 

  1. Konsequenzen für Unterricht und Schulleben

-      Bewertungskriterien der Leseleistung festlegen

-      Prinzipien der Unterrichtsgestaltung umsetzen

-      Methoden der Texterschließung anbieten

-      Organisationsformen, Materialien, Projekte, Medien, Partner

-      Diagnosemöglichkeiten einsetzen

-      Fortbildungsbedarf ermitteln

 

    Im Punkt Bewertungskriterien

 

-      Lesekompetenzen würdigen

-      Selbständiges stilles Lesen (das das Lesen im Alltag entspricht) muss auch im Schulalltag die bestimmende Lesepraxis sein

-      Das Vorlesen bzw. laute Lesen eines unbekannten Textes stellt für die meisten Kinder eine Überforderung dar und ist als Übungsform kontraproduktiv

-      Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass jedes Kind in seinem eigenem Tempo lesen darf.

-      Dies ist die einfachste und logische Form von Individualisierung

-      Stilles Lesen erfolgt für sich selbst

-      Vorlesen ist eine Veranstaltung für andere.

 

-      Leseentwicklungen beobachten

-      Dokumentation ihrer Arbeit in Form von Leseausweis, Lesetagebuch

-      Arbeitsproben (Fragen zum Text, Stolperwörter- Lesetest )

-      Konstruktiver Umgang mit Noch- nicht –Verstandenem

-      Beteiligung an Gesprächen über Lesen oder Gelesenes

 

 

     Punkt Prinzipien der Unterrichtsgestaltung

 

-      Leseecken, Klassenbücherei, Sachbücher, freie Lesezeiten,

-      Klassenlektüre, Buchvorstellungen, Büchereibesuche

-      Ausstellungen, Lesewettbewerb usw.

 

    Punkt Methoden der Texterschließung

 

-      Fragen an den Text

-      Hypothesenbildung

-      Visualisieren (Bildgeschichte gestalten)

 

   Punkt Diagnosemöglichkeiten

 

    -  Testverfahren Bsp. Stolperwörter- Lesetest

 

 

Stolperwörter – Lesetest

 

Ist ein entwickelter Lesetest von dem GS –Lehrer Wilfried Metze aus Berlin- Reinickendorf

Autor von Lese – und Rechtschreiblehrgängen sowie Lernsoftware

 

Ist ein zeitökonomischer Gruppentest, der nach Einweisung je nach Klassenstufe lediglich 10 – 15 Minuten erfordert.

 

Der Stolperwörtertest umfasst einen größeren Bereich von Leseprozessen. Es werden jeweils Sätze vorgegeben , in die ein Wort eingebaut wurde , das als nicht zugehörend identifiziert werden muss.

 

Bsp. : Ist deine schön Hose neu?

 

Es muss zumindest ein großer Teil der Wörter richtig erlesen werden. Darüber hinaus wird das Abrufen der erlesenen Einzelwörter aus dem Kurzzeitspeicher und die vergleichende Verarbeitung durch Aktivierung der grammatischen, syntaktischen und semantischen Lexika benötigt.

 

Lesetests für die erste Phase müssen vielmehr ermitteln, inwieweit die Kinder die Einsicht in den Sprache- Schrift- Zusammenhang verstanden haben. Der hier vorliegende Test setzt also den Abschluss des Leselehrgangs voraus, kann demnach frühestens zum Ende des 1. Schuljahres eingesetzt werden.

 

Für die Klassen 2 – 4 wird ein identisches Blatt verwendet.

Den Kindern wird für die Sätze lediglich unterschiedlich viel Zeit gegeben.

 

2. Klasse  6 Minuten

3. Klasse  5 Minuten

4. Klasse  4 Minuten

 

1. Klasse  10 Minuten

 

Der Test steht in Pseudo- Parallelform zur Verfügung, die die gleichen Aufgaben enthalten, nur in unterschiedlicher Reihenfolge.

Dadurch wird ein das Ergebnis verfälschendes Abgucken beim Nachbarn erschwert.

 

Ganz wichtig ist das genaue Einhalten des Zeitrahmens , da die Lesegeschwindigkeit einen der entscheidenden Faktoren dieses Tests darstellt.

 

Auswertungsschablonen erleichtern die genaue Kontrolle.



Stand: 25.11.2011

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